24.11.16 | Ortsgruppe Senden

Kinder stärken und schützen

Teaser-Image Die Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern war jüngst zu Besuch in Senden.

Das vorrangige Ziel der Ärztlichen Beratungsstelle, die bereits seit mehreren Jahren aus Senden unterstützt wird, ist es, Kinder und Jugendliche vor körperlicher Gewalt, sexueller Misshandlung und Vernachlässigung zu schützen. Erziehungsberechtigte werden angeregt, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei zu lösen. Die Kinder werden in der Verarbeitung der erlebten Gewalterfahrung therapeutisch unterstützt. Durch Präventionsangebote wie „Power Kids" und „Starke Jungen, starke Mädchen" werden Kinder zudem altersgerecht über sexuelle Gewalt informiert und bestärkt, sich in kritischen Situationen behaupten zu können.

Bereits seit 30 Jahren setzt sich die Ärztliche Beratungsstelle als gemeinnütziger Verein für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein, die körperliche, emotionale und sexuelle Gewalt sowie Vernachlässigung erleben oder davon bedroht sind, berichteten Diplom-Psychologin Karla Hoheisel und der Leiter der Beratungsstelle Gottfried Barth. Diesen Kindern und ihren Eltern werde Beratung und Therapie angeboten. Darüber hinaus könne sich jeder an die Beratungsstelle wenden, der ein Kind gefährdet sieht.

Die Ortsgruppe Senden lädt jährlich Projektpartner ein, die den Vereinsmitgliedern ihre inhaltliche Arbeit vorstellen können. Durch Fallbeispiele und Nachfragen entsteht mehr Transparenz über den Einsatz und die Effektivität der eingesetzten Spendenmittel.

„Wir wollen unseren Vereinsmitgliedern und der Öffentlichkeit deutlich machen, was mit dem Geld geschieht, wofür es im Einzelnen eingesetzt wird. Da sind wir rechenschaftspflichtig", sagt Gregor Schmidt, stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe Senden.

Foto v.l.n.r.: Gottfried Barth, Brigitte Röhlmann, Hermann Rietmann (beide roterkeil Senden), Karla Hoheisel